muhaha - Lasercutter

Dies Jahr möchte ich als große Förderung das Thema Lasercutter angehen.
Zum einen ein Austausch unseres CO2-Lasers (~5.500 €) und zum anderen und mehr optional die Erweiterung um einen MOPA Laser (~6.000 €) zum farbigen gravieren von Metall.

Als Förderprogramm kommen die Kleinprojekte bis 20.000 € vom LEADER GT8 infrage.

Als Buzzwords für den Förderantrag fällt mir spontan folgendes ein:

  • offene Werkstatt
  • Brandschutz
  • MINT
  • Kreativität
  • kreativraum @ MAKERSPACE GT
  • Spielmobil Borgholzhausen (ebenfalls vom LEADER GT8 gefördert)
  • MINT Wochen Stadtbibliothek Gütersloh
  • Architektur Student*innen

Ich erwarte, dass die Fördermodalitäten für 2026 in Kürze veröffentlicht werden und ähnlich wie die für 2025 sind. Daher sollten wir schon gut vorbereitet sein, wenn es losgeht.

Fördermodalitäten 2025

Die LEADER-Region GT8 ruft zur Einreichung von Projektanträgen im Rahmen des Kleinprojekte-Förderprogramms auf.

  • Bewerbungszeitraum: 28.01.2025 - 28.02.2025

  • Förderquote: 80 % der förderfähigen Kosten

Wer kann Anträge stellen? Projektträger:innen können sein:

  • Juristische Personen des privaten Rechts
  • Natürliche Personen und Personengesellschaften
  • Juristische Personen des öffentlichen Rechts

Was wird gefördert? Gefördert werden Kleinprojekte, die den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum sichern und weiterentwickeln. Beispiele:

  • Investive Infrastrukturmaßnahmen: Bänke, Hinweistafeln, Spielplatz- oder Mehrgenerationenplatz-Ausstattungen
  • Nicht-investive Maßnahmen: Workshops, Printmedien

Welche Projekte sind ausgeschlossen? Nicht förderfähig sind:

  • Maßnahmen von Parteien und politischen Gruppierungen
  • Wirtschaftsnahe Projekte oder Maßnahmen der Wirtschaftsförderung
  • Projekte von Unternehmen (außer Kleinstunternehmen der Grundversorgung und gemeinnützigen Unternehmen)
  • Beihilferechtlich relevante Maßnahmen
  • Gemeindliche oder hoheitliche Pflichtaufgaben
  • Einzelne energetische Maßnahmen (z. B. PV-Anlagen, Energiegewinnungsanlagen)

Besonderheit: Geförderte Projekte müssen einen öffentlichen Mehrwert aufweisen. Dies bedeutet:

  • Uneingeschränkte öffentliche Zugänglichkeit oder Nutzung
  • Signifikanter öffentlicher Nutzen, der das Eigeninteresse der/s Antragsteller:in überwiegt

Haben Sie eine Idee, die den ländlichen Raum stärkt? Dann reichen Sie Ihren Antrag ein und gestalten Sie die Zukunft der Region GT8 aktiv mit!

Bitte setzen Sie sich zwecks Klärung Ihrer Fördermöglichkeiten vor Einreichung eines Förderantrages mit unserem Regionalmanagement der LEADER-Region GT8 (c/o projaegt gmbh), Alexander Jaegers, in Verbindung. Er ist telefonisch unter der Festnetznummer 02561 917169 - 3 und der Mobilnummer 0178-455 4509 sowie per Mail an regionalmanagement@gt-acht.de erreichbar.

Alle notwendigen Dokumente finden Sie unter www.leader-gt8.de/downloads.

Jedes Projekt, dass ich betreue, braucht einen Namen und ich finde muhaha passt zu Laser und noch mehr, wenn es darum geht Geld damit zu bekommen :grin:

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Das liest sich gut!

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Dann sollten wir aber parallel auch über einen neuen Filter/eine neue Luftabsaugung nachdenken.

Der Hersteller nennt 540 m³/Stunde an Abluftvolumen. Da wird unser xTool-Filter mit 150m³/Stunde maßlos überfordert sein. M.E. wird auch keine weitere Vorfilterung etwas bringen, solange die Absaugleistung so schwach ist. Wenn es zu dieser geförderten Anschaffung kommt sollten wir unseren xTool-Filter wieder verkaufen und einen Restwert vereinnahmen.

OMTech hat einen Rauchabsauger für 499 Euro mit 467 m³/Stunde Leistung im Programm [300W Rauchabsauger mit 4-Schichten-Filter für Lasercutter – OMTech DE]. Ob das ausreichen würde müsste recherchiert werden.

In der Gerätebeschreibung (90 W CO Laser …) des Herstellers wird als erforderliches Zubehör ein Wasserkühler genannt. Wird dafür unser (neuer) Kühler ausreichen?

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In der Aufstellung der Fördermodalitäten steht unter Besonderheit:

Geförderte Projekte müssen einen öffentlichen Mehrwert aufweisen. Dies bedeutet:

  • Uneingeschränkte öffentliche Zugänglichkeit oder Nutzung
  • Signifikanter öffentlicher Nutzen, der das Eigeninteresse der/s Antragsteller:in überwiegt

Hier sehe ich ein Problem mit unseren heutigen Öffnungszeiten. Eine „uneingeschränkte öffentliche Zugänglichkeit“ und ein „signifikanter öffentlicher Nutzen der das Eigeninteresse … überwiegt“ wird nicht abgedeckt mit (Zitat von unserer Webseite) "aber letztendlich sind wir nur dann offen, wenn ein Mitglied auch Lust hat zu basteln".

Nicht nur in diesem Zusammenhang müssen wir dringend das Thema Öffnungszeiten unseres Makerspace diskutieren und neue Ansätze finden. Diesen TOP erwarte ich in der nächsten Mitgliederversammlung.

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Parallel zu einer möglichen Erweiterung unseres Maschinenparks sollten wir das Thema Raumsuche für u.a. einen geeignet großen Maschinen-/Werkraum „für schmutzbehaftete Arbeiten“ forcieren. Ist m.E. auch ein Thema für die nächste Mitgliederversammlung.

habe ich nachgefragt:

Der LSP-300 ist mit der Pronto-Serie kompatibel. Wir empfehlen, dieses Zubehör als Zwischenverbindung in folgender Konfiguration zu verwenden:
Maschinen-Abluftanschluss → Schlauch → LSP-300 → Schlauch → Abluftanschluss im Innenraum oder Fenster.

ja, unser Kühler ist bis 100W Laserleistung geeignet

hier hoffe ich, dass wir mit den Kooperationen kreativraum, Studierende und Spielmobil punkten können, da dies Nutzen sind, die nicht Primär den Verinsmitgliedern zu gute kommen

Anträge können nun bis zum 17. April gestellt werden.
Wer hat Lust mir dabei zu helfen?

Das LEADER Programm kommt für uns doch nicht infrage

Die Fördergebietskulisse für Gütersloh beschränkt sich auf die Stadtteile Ebbesloh, Niehorst, Spexard, Avenwedde und Isselhorst.

Eventuell ist hier noch was Passendes dabei

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Die Volksbank Stiftung sieht auf den ersten Blick vielversprechend aus

§ 2 Fördergrundsätze

  1. Die Stiftung bildet innerhalb ihrer Satzungszwecke nach § 2 Abs. 1 für bestimmte Zeitabschnitte
    Förderschwerpunkte, über die in angemessenen Abständen zu entscheiden ist. Zunächst wird die Stiftung
    ihre Tätigkeit auf die Förderung der Jugendpflege und -fürsorge, die Ausbildung benachteiligter Jugend-
    licher sowie auf die Förderung der Altenhilfe konzentrieren.

Das passt meiner Meinung nach gut zum kreativraum

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Michael und ich haben nun mit dem Förderantrag begonnen; hier gibt es ein Repo dazu mit relevanten Dateien, alles an einem Ort gesammelt: GitHub - makerspace-gt/muhaha-fund · GitHub

Wenn ihr Fragen habt und/oder mitmachen wollt, meldet euch! :smile:

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Ich habe die Beschreibung vom Makerspace schon einmal ausformuliert.
Ist noch nicht perfekt und vor allem noch nicht auf das Gremium der Volksbank Stiftung und die Vergaberichtlinien angepasst, aber das sollte relativ einfach sein, sobald wir auch für die Projektbeschreibung einen Inhalt haben.

Der Makerspace Gütersloh e.V. ist eine offene Werkstatt, in der Maschinen und Werkzeuge gemeinschaftlich erforscht und genutzt werden. Unter dem Motto »Mach doch, was du willst!« animieren wir Mitglieder, Gäste und interessierte Personen dazu, sich selbst kreativ auszuleben und neue Dinge zu erschaffen. Wir haben verschiedene Kenntnisse, von laienhaft interessiert bis professionell, und unterstützen uns einander bei Projekten, die wir alleine nicht umsetzen könnten.

Unsere Ausstattung deckt ein breites Spektrum ab. Elektronik. Reparatur. 3D-Druck. Textil. Lounge. Workstations. Foto. Audio. Video. Virtual Reality. IT. Holz. Laser. Was einzelne Bereiche bereits für sich bieten, übertrifft oft die Ausstattung einer privaten Hobbywerkstatt. Und als Gesamtpaket erst recht. Lötstationen, Messgeräte und ein Bauteillager mit Elektronikkomponenten, Klebstoffen, Schmiermitteln und Schrauben bilden die Basis für Eigenbau, Fehlersuche und Instandsetzung. 3D-Drucker produzieren Objekte in nahezu jeder Form. Von großen, funktionalen Bauteilen bis zu kleinen, filigranen Miniaturen. Näh- und Stickmaschinen, Plotter und Siebdruck ermöglichen die Verarbeitung und Veredelung von Textilien und Leder. Sofa, Beamer, Stehtisch und Küchenzeile laden in der Lounge zu Präsentationen, Workshops und Vereinsabenden ein. Leistungsfähige Laptops sind eingerichtet für Recherche, Programmierung, Konstruktion und Dokumentation. Aber wer möchte, bringt ein eigenes Gerät mit. Kameras, Stative, Mikrofone und Beleuchtung stehen für Live-Streams, Podcasts, Kurzfilme und Fotografien bereit. Vernetzte Messgeräte, iPad und VR-Headset lassen die physische und digitale Welt verschmelzen. Echtweltdaten werden erfasst, virtuelle Prototypen erstellt und erlebt, bevor Material verarbeitet wird. Parallel betreiben wir auf unserer eigenen IT-Infrastruktur Dienste wie ein Forum, einen Cloudspeicher und eine Projektmanagement-Software mit Monitoring und Backups. Diese machen es einfach sich auszutauschen und gemeinsam etwas zu schaffen. Im Holzbereich findet sich von Stechbeitel über Handkreissäge und Abrichte bis zur CNC-Fräse alles zum Vorbereiten, Zuschneiden, Verbinden und Versiegeln. Mittels Laserschneiden und -gravieren lassen sich Holz, Acryl, Glas und Metall bearbeiten. Perfekt für Modellbau, personalisierte Geschenke, Spiele, oder zusammengefasst alles, was sich zeichnen lässt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Für viele Bürger:innen sind die monatlichen Repair Cafés in der Stadtbibliothek Gütersloh der erste Kontakt mit dem Makerspace. Personen, die sich kreativ ausleben und neue Dinge erschaffen wollen, laden wir zu meet’n’greet, offener Werkstatt, Nähbar, Workshops und Austauschtreffen in unsere Räume in der Weberei ein. Dabei lernen wir mehr über ihre Projekte und unterstützen sie bei dem, was sie alleine nicht umsetzen könnten. Mitgliedern bieten wir die Möglichkeit, die Werkstatt zu weiteren Zeiten zu nutzen, am Plenum teilzunehmen, den Makerspace weiterzuentwickeln und selbst Austauschformate oder Exkursionen anzubieten. Sie können den Makerspace zu dem Ort machen, den sie wollen. Auch über die Stadtbibliothek und Weberei hinaus sind wir in Gütersloh zu finden. Gemeinsam mit anderen Initiativen des Klimabüros nehmen wir an teil an dem Digital Independence Day und der Klimawoche. Wir präsentieren uns bei Veranstaltungen der Stadt wie Bürgertag, LangeNachtDerKunst und Digitaltag. Wir haben einen Azubitag der Volksbank ausgerichtet und stehen in Kontakt zur IMA GT und der Hochschule Bielefeld. Speziell für Kinder und Jugendliche sind wir vielfältig aktiv. Wir produzieren Material für das Spielmobil Borgholzhausen, unterstützen die Stadtbibliothek bei den MINT-Wochen, öffnen unsere Türen beim Maustag und sind ein kreativraum der Walter Blüchert Stiftung. Wir bieten Kindern und Jugendlichen damit niedrigschwellig eine handwerkliche, technische und kreative Erfahrung zur Berufsorientierung. Gerade für die, die zu Hause weniger Unterstützung erhalten, ist unsere Werkstatt ein Ort, an dem sie Fähigkeiten entwickeln und Vertrauen in die eigenen Hände gewinnen können.

Unser Makerspace wird betrieben und weiterentwickelt von engagierten Bürger:innen. Ausstattung, Öffnungszeiten und Veranstaltungen spiegeln wider, wofür unsere Mitglieder brennen. Wir sind ein Dritter Ort, offen und unentgeltlich für alle, beheimatet im Kulturzentrum DIE Weberei. Daher sind wir neben Mitgliedsbeiträgen und Spenden von Gästen auf Sachspenden und Förderungen angewiesen, um unser Angebot halten und erweitern zu können.

muhaha-fund/README.md at main · makerspace-gt/muhaha-fund · GitHub