Auch wenn es dies Jahr auf der MV keine Personen gab, die sich für eine Shaper Origin aktiv einsetzen wollen, habe ich trotzdem schon einen Förderantrag angelegt.
Wir können uns noch einmal auf den Heimat-Scheck für 2.000 € bis zum 31. Oktober bewerben
Der Projektname #IchBinJenny ist eine Mischung aus Spinning Jenny für die Weberei und dem Hashtag #IchBinHanna der 2021 auf die prekäre Situation durch befristete Stellen in der Forschung aufmerksam zu machen.
Wir wollen einen dauerhaften Platz in der Weberei haben!
Und mit den Fräsen können wir selbst den Innenausbau gestaltet, da diese mobil einsetzbar sind.
Die Projektbeschreibung muss noch erstellt werden, sonst ist alles vorbereitet zum Einreichen.
Ich habe nun auch einen Entwurf für die Kurzbeschreibung geschrieben und 1988 von 2000 Zeichen verwendet.
Kurzbeschreibung der Maßnahme (2.000 Zeichen)
Der Makerspace Gütersloh e.V. ist eine offene Werkstatt, in der Maschinen und Werkzeuge gemeinschaftlich erforscht und genutzt werden. Unter dem Motto »Mach doch, was du willst!« animieren wir Mitglieder, Gäste und interessierte Personen dazu, sich selbst kreativ auszuleben und neue Dinge zu erschaffen. Wir haben verschiedene Kenntnisse, von laienhaft interessiert bis professionell, und unterstützen uns einander bei Projekten, die wir alleine nicht umsetzen könnten.
Gütersloh liegt im Herzen der deutschen Möbelindustrie. Hier sind namhafte Hersteller wie Pfleiderer, Nobilia, Venjakob und Huga ansässig. Dank eines Heimatschecks konnten wir 2021 eine Möbelwerkstatt einrichten, die seither rege genutzt wird. Werkbänke, Outdoorküchen und Caravan-Ausbauten sind nur einige der Projekte, die damit umgesetzt wurden.
Unser Makerspace ist seit 2019 in der Weberei Gütersloh zu Hause – dem Kulturzentrum der Stadt, das seit 1984 Heimat für Vereine, Gastronomie, Kino und Jugendzentrum ist. Anfang 2026 begann die Renovierung, bei der festgestellt wurde, dass das gesamte Gebäude brandschutztechnisch ertüchtigt werden muss. Dies ist ein Aufwand mit noch unbekanntem Ausmaß, der nicht budgetiert ist und mindestens noch ein Jahr dauern wird. Davon sind wir besonders betroffen. Wir haben keine eigene Werkstatt mehr, sondern müssen uns zwei Räume mit allen anderen Initiativen teilen.
Als engagierte Bürger*innen lassen wir uns davon nicht einschränken. Mit dem Projekt #IchBinJenny schaffen wir zwei mobile CNC-Fräsen an. Die handgeführte Shaper Origin arbeitet direkt am Werkstück, während die Maslow CNC große Platten auf dem Boden bearbeitet. So bleibt das Handwerk der Möbelindustrie erlebbar und kann praktisch an neuen Möbeln für die verwinkelten Räume angewendet werden.
Der Projektname verbindet die Spinning Jenny der Weberei mit dem Anspruch des Hashtags #IchBinHanna, der im Jahr 2021 auf die prekäre Lage befristet angestellter Forschender aufmerksam gemacht hat.
Des Weiteren wurde bei den Ausgaben die Shaper Studio Dauerlizenz mit 350 € ergänzt.
Das Studio wird doch nicht benötigt. Dabei handelt es sich nur um ein Programm, um SVG Dateien zu erzeugen.
Wie beim Laser werden die Fräsarten über die Farbe in der SVG Datei eingestellt und lassen sich dann an der Origin selbst mit Fräser und Tiefe einstellen.
Wir haben gestern beim Vorstandstreffen über den Förderantrag gesprochen und beschlossen, dass wir uns noch einmal vergewissern wollen, dass die Ausgaben im Sinne der Mitglieder erfolgen.
Auf der MV wurde nur über die Shaper abgestimmt, für die wir selbst 606,10 € aus Eigenmitteln aufbringen müssen.
Die Maslow habe ich noch hinzugefügt, da ich die interessant finde und wahrgenommen habe, dass ich damit nicht alleine bin. Die Kosten von 672,95 € müssten wir komplett aus Eigenmitteln aufbringen.
Meiner Meinung nach bieten beide Maschinen zusammen ein rundes Gesamtpaket:
Die handgeführte Shaper Origin arbeitet direkt am Werkstück, während die Maslow CNC große Platten auf dem Boden bearbeitet.
Sollten binnen einer Woche keine Einwände kommen, wird der Antrag so eingereicht.
Ich versuche mich zu erinnern bzw. lese nochmals im Protokoll der MV vom 28.04.2026.
Unter Punkt 7.1 „Ziele für 2026 die mit finanziellen Mittel realisiert werden können“ ist das Ziel „Shaper Origin“ wie folgt beschlossen worden:
• 58% nur mit einem Förderantrag
• 42 % Enthaltungen
• zudem war es das einzige vorgestellte Ziel (mit finanziellen Mitteln) bei dem sich niemand der Anwesenden der MV für eine Beteiligung ausgesprochen hat.
Ich kann mich nicht mehr erinnern ob in der Abstimmung von einem zusätzlichen Aufwand von 606,10 € aus Eigenmitteln gesprochen wurde.
Nun soll unter diesem Punkt (#IchBinJenny - CNC Fräsen) noch ein weiterer Aufwand von 672,95 € anfallen.
Zwar ist der Vorstand gemäß §11.2 berechtigt über bis zu 2.000 € (einmalige) Kosten (für welchen Zeitraum ist nicht aufgeführt) zu entscheiden, fragt aber in diesem Fall über einen Beitrag im Forum die (mitlesenden) Mitglieder, was auf jeden Fall zu begrüßen ist.
Am Geld soll es sicherlich aktuell nicht scheitern, füllt sich doch die Kasse des Makerspace monatlich erheblich da (bisher) schon 5 oder vielleicht dann sogar 6 Monate keine Miete gezahlt werden muss, aber die Mitgliedschaftsbeiträge weiterhin eingezogen werden.
Die Frage die sich mir stellt ist, wer soll oder will die beiden Fräsen nutzen? Die aus meiner Beobachtung eher zu den regelmäßigen Space-Nutzern gehörenden Mitglieder waren bei der MV anwesend und niemand hat sich für eine Beteiligung (Nutzung? / Interesse?) ausgesprochen. Ich bin für neue Maschinen immer zu haben, sehe aber aus zuvor genanntem Grund für unsere Mitglieder derzeit keinen Bedarf.
Ich finde beide Geräte durchaus sehr spannend und die meisten Förderungen funktionieren ja auch mit einer Eigenbeteiligung.
Daher sehe ich hier nicht das Problem zu sagen, wenn wir die Förderung bekommen, nutzen wir die Gelegenheit das Paket abzurunden, stocken die Eigenbeteiligung auf und kaufen die andere Fräse noch dazu.
Dementsprechend bin ich dafür, das so durchzuführen.
Soweit ich mich erinnere haben wir da nicht drüber gesprochen, weil mir zu dem Zeitpunkt noch nicht klar war mit welchem Förderprogramm wir das machen können. Die Idee war die Bürgerstiftung, die brauche ich nun für die two-cre-eight - 3D-Drucker.
Sieben Personen haben sich auf der MV dafür ausgesprochen, ohne, dass wir Namen notiert haben.
Unsere Fräse wurde bisher unregelmäßig, aber doch für coole Projekte genutzt, die sonst auch nicht umsetzbar gewesen wären. Die Tannen wurden noch für die letzte Winterzeit gefertigt. Im Förderantrag erwähne ich die Outdoorküche und Caravan-Ausbauten.
Mit den beiden neuen Fräsen soll die Möglichkeit zum Fräsen erhalten bleiben und sie wird dadurch noch erweitert. Wir können größere Platten bearbeiten und an großen bereits montierten Teilen fräsen.
Konkret einsetzen möchte ich sie, wie im Förderantrag beschrieben, zum bauen von neuen Möbeln für die Weberei, egal ob unsere Räume, Gemeinschaftsräume, andere Räume.
So bleibt das Handwerk der Möbelindustrie erlebbar und kann praktisch an neuen Möbeln für die verwinkelten Räume angewendet werden.
Die Flexibilität der Maslow bzgl. des benötigten Werkstattraums, der Ausrichtung des Arbeitsbereichs und seiner Größe finde ich sehr interessant. Verstehe sie so, dass wir damit die Möglichkeiten der alten Fräse abdecken und das in den zurzeit begrenzten räumlichen Möglichkeiten.
Gibt es schon eine Idee bzgl. der Ankerpunkte? Sie fest im Raum zu befestigen ist ggü. der Stadt ggf schwierig, wenn sie flexibel sind, funktioniert die Kalibrierung ggf. nicht zufriedenstellend?
In Sachen genauigkeit beim fräsen ist die handgeführte Shaper Origin und unsere vorhandene stationäre Fräse der Maslow wahrscheinlich etwas überlegen. Die Maslow kann aber größere Formate fräsen. Dadurch werden Folgende Dinge möglich:
habe ich mir bisher noch keine Gedanken zu gemacht
Wir können entweder einen Steckrahmen bauen, Gewichte (10 kg?) auf den Boden legen oder schauen, ob wir sie doch in der Wand befestigen dürfen